Rot-grüne Haushaltsbeschlüsse setzen wichtige Impulse für die List – alle Lister Grundschulen sollen bis 2016 zu Ganztagsschulen werden!

 

Die rotgrünen Beschlüsse zum Haushalt 2013 und zur Mittelfristplanung bis 2016 setzen auch wichtige Impulse für die List:
Ein besonderes Anliegen ist dabei die Verbesserung der Schulkinderbetreuung durch die Weiterentwicklung aller Lister Grundschulen zu Ganztagsschulen. Aktuell sind stadtweit bereits 27 der über 50 Grundschulen im Ganztagsbetrieb. Zum Schuljahr 2013/2014 wird in der List die neue Grundschule in der Isernhagener Straße ebenfalls als Ganztagsschule starten.

Inzwischen haben sich auch die anderen drei Lister Grundschulen, die GS Mengendamm, die Comeniusschule und die Brüder-Grimm-Schule für den Ganztagsbetrieb angemeldet. Eine kurzfristige Umwandlung scheitert jedoch an den erforderlichen Erweiterungsinvestitionen, insbesondere den Mensen. Im städtischen Bauprogramm bis 2016 waren die Lister Grundschulen dafür bisher nicht vorgesehen, da das Investitionsbudget schon ausgeschöpft war. Rotgrün hat nun die Aufstockung des Ganztags-Investitionsprogramms bis 2016 um 20 Mio. Euro beschlossen. Damit können stadtweit weitere 10 Grundschulen berücksichtigt werden. „Dazu werden auch alle drei Lister Grundschulen gehören, das ist eine Super-Nachricht für die Lister Eltern und Grundschulkinder“, so Peggy Keller und Ralf Borchers. Um dem aktuellen Betreuungsbedarf gerecht zu werden, wird außerdem für die Jahre bis 2016 ein „Feuerwehrtopf“ für zusätzliche Schulkinder betreuungsmaßnahmen eingerichtet. Dafür stehen in 2013 100.000 Euro zur Verfügung, in den Folgejahren sogar bis zu 330.000 Euro. „Jetzt sind die Schulen, Eltern und Träger gefordert, entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Die Betreuungmaßnahmen können in den Schulen, bei Platznot aber auch außerhalb der Schulen in der Nachbarschaft eingerichtet werden“, so Borchers. „Wir wollen die Lister Eltern nicht bis 2016 vertrösten müssen“, so Keller ergänzend.
Besonders freut sich Peggy Keller auch über zusätzliche 20.000 Euro für den Nachbarschaftstreff List-NordOst in der Gottfried-Keller-Straße. Die Arbeit wird dort bisher allein ehrenamtlich getragen, jetzt können wir im bescheidenen Maße auch Personal einsetzen, um die vielen Nutzer besser zu koordinieren und zu unterstützen.
Eine zielgenaue Hilfe bekommt auch der Jugendtreff „GoHin“ im Hinrichsring. Aufgrund hoher Mietkosten konnte der Jugendtreff bisher nur eingeschränkt öffnen. In Zukunft übernimmt die Stadt den überwiegenden Teil der Mietkosten, so dass mehr Geld für die Betreuung der Jugendlichen zur Verfügung steht.
Das Freizeitheim Lister Turm und der dortige Biergarten erfreuen sich großer Beliebtheit, allein die Sanitäranlagen sind im Sommer regelmäßig überlastet und dringend sanierungsbedürftig. Deshalb hat rotgrün 150.000 Euro zur Sanierung und Erweiterung der Sanitäranlagen beschlossen. Da auch der Biergarten davon profitiert, soll sich der Pächter an den Investitionskosten beteiligen.
Last but not least können sich alle Lister Vereine über eine pauschale Erhöhung der Zuwendungen um 3 % freuen. „Damit wollen wir helfen, schleichende Kostensteigerungen z.B. für Miete, Nebenkosten und Personal zu kompensieren“, so Keller und Borchers. Ferner wurde die Aufstockung der städtischen Zuschüse zur energetischen Sportstättensanierung um 25.000 Euro auf 175.000 Euro beschlossen. Die Energiekosten sind für die Vereine ein großer Kostenfaktor. Mit unseren Zuschüssen unterstützen wir die erheblichen Eigenanstrengungen der Vereine, dies nützt dem Sport und der Umwelt.